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Latest news

Coronavirus – Massnahmen gegen Konkurse werden nicht verlängert

Wie der Bundesrat in der Medienmitteilung vom 14.10.2020 erklärt hat, wird er die vorübergehenden Massnahmen zur Verhinderung von coronabedingten Konkursen nicht verlängern. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 entschieden. Die Massnahmen der Covid-19-Verordnung Insolvenzrecht vom 16. April 2020 waren auf sechs Monate befristet und gelten bis zum 19. Oktober 2020. Er behält sie aber vor, nötigenfalls zu einem späteren Zeitpunkt erneut insolvenzrechtlichen Massnahmen zu ergreifen.

Gleichzeitig setzt der Bundesrat aber die vom Parlament im Rahmen der Aktienrechtsrevision beschlossene Verlängerung der Nachlassstundung bereits auf den 20. Oktober 2020 in Kraft. Die Gesamtdauer der provisorischen Nachlasstundung wird von bisher vier auf acht Monate verlängert. Damit soll die Sanierung von Unternehmen erleichtert werden, was auch in der Krise von Bedeutung sein kann. Die übrigen Teile der Aktienrechtsreform treten zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft.

Haben Sie Fragen? Gerne beraten wir Sie individuell und bezugnehmend auf die aktuelle Situation.

Interview by ekofax (faxnews Albanien)

mit Lars Dubach zum Thema „Hilfspakete in der Schweiz im Zusammenhang mit COVID-19

Corona-Virus: Arbeitstechnische Fragen

 Der Ausbruch des Corona-Virus ist allgegenwärtig und wirft insbesondere arbeitsrechtliche Fragen auf. Dieser Artikel zeigt folgend Pflichten des Arbeitgebers sowie mögliche Massnahmen auf.   

Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers verpflichtet diesen, Massnahmen zum Schutz seiner Angestellten zu ergreifen. Diese Massnahmen liegen in Rahmen der Verhältnismassigkeit und unterliegen somit den finanziell zumutbaren Grenzen und den technischen Möglichkeiten. Mögliche Massnahmen sind somit home-office, Vermeidung von Körperkontakt oder das zur Verfügung stellen von Schutz- und Desinfektionsmittel.

Als weitere Massnahme besteht die rechtliche Möglichkeit lohnpflichtige Betriebsferien anzuordnen, wobei Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu nehmen ist. So kann es sein, dass der Arbeitgeber unbezahlte Urlaube gewähren muss, da bereit Ferienpläne bestanden.

Im Falle, dass der Arbeitgeber keine wirtschaftlich tragbaren Massnahmen ergreifen kann in diesem Zusammenhang Kurzarbeit berücksichtigt werden. Gegebenenfalls kann mit Ferien- und Überzeitabbau reagiert werden.

Ebenfalls wirft die Lohnfortzahlungspflicht im Krankheits- oder Abwesenheitsfall Fragen auf.  Sollte ein Mitarbeiter am Corona-Virus erkranken hat dieser gestützt auf seinem Arztzeugnis Lohnanspruch. Wird ein Mitarbeiter aufgrund der Infizierung in Quarantäne gesetzt, ist ebenfalls davon auszugehen, dass der Lohnfortzahlungsanspruch besteht. Das Fernbleiben der Arbeit aufgrund eines objektiven Verhinderungsgrundes wie z.B. behördlich angeordnete Verbote oder allgemeine Reiseverbote wiederum führt zu keinem Lohnanspruch. Ebenfalls das Fernbleiben des Arbeitnehmers aufgrund Furcht vor Ansteckung. Gestützt auf einem Arztzeugnis hat der Arbeitnehmer ebenfalls Anspruch für die Betreuung seiner erkrankten Kinder bis zu drei Tagen pro Fall. Im Weiteren hat der Arbeitnehmer für eine gewisse Dauer Lohnanspruch, wenn dieser seine Betreuungspflichte aufgrund Schulschliessung wahrnehmen muss. Liegt der Verhinderungsgrund beim Arbeitgeber selber wobei er die angebotene Leistung des Arbeitnehmers nicht annehmen kann, gerät er in Verzug und hat den Lohn zu entrichten. Bei höherer Gewalt, insbesondere bei vorübergehenden Situationen, ist die Tendenz den Lohn des Arbeitnehmers zu bezahlen, wobei in Ausnahmefällen Nachleistung der Arbeit verlang werden kann.

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Über uns

WILD DUBACH bietet ganzheitliche Beratung seit 1984 für Private, Gesellschaften und die öffentliche Hand an. Wir vertreten unsere Mandanten vor Gericht, beraten und unterstützen Sie aber auch in Immobilienfragen, Steuerangelegenheiten, in Gesellschaftsstrukturierungen, als Family Office, in allen Belangen der Wohnsitznahme in der Schweiz und gewähren Domiziladressen und Büros. Unser Notariat steht Ihnen für Beurkundungen im Bereich des Gesellschaftsrechts (wie Gesellschaftsgründungen in der ganzen Schweiz), Grundstückgeschäften in Obwalden sowie des Ehe- und Erbrechts im In- und Ausland zur Seite.

WILD DUBACH ist eine Just1 law firm (www.just1.eu). Mit unseren Just1 Büros in ganz Europa und Canada und unseren weltweiten Kontakten bieten wir unseren Mandanten beste Rechtsberatung in nationalen und internationalen Angelegenheiten zu konkurrenzfähigen Honoraren.